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Latein
XXV.II.MMXIV  
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Studienerfolg mit dem A-Profil
Erfolgsfaktoren für ein ETH-Studium (Januar 2009)

Trotz grosser Differenzen bezüglich der Benotungsmassstäbe zwischen Kantonen und Schulen lassen sich auf Ebene der Maturitätsschwerpunkte Unterschiede zum Abschneiden in der Basisprüfungnachweisen [...]. Absolventen mit Schwerpunkt "Physik/Angewandte Mathematik" oder "Latein/Griechisch" erreichen signifikant bessere Basisprüfungsergebnisse als alle anderen Absolventen. [...]
Interessant scheint unter anderem die Tatsache, dass Maturanden mit den Schwerpunkten "Latein/Griechisch" zu den erfolgreichsten Studierenden gehören. Hier dürften weniger die inhaltlichen Ähnlichkeiten des behandelten Stoffes ausschlaggebend sein, als vielmehr grundlegende Fähigkeiten wie logisches/strukturiertes Denken, welche sich sowohl in der Maturitätsnote niederschlagen wie auch für naturwissenschaftliche und technische Studienfächer von Vorteil sind. Auch persönliche Eigenschaften, wie etwa die allgemeine Leistungsfähigkeit oder Motivation zur Absolvierung dieses besonders anspruchsvollen Maturitätsschwerpunktes, führen hier offenbar ebenfalls zu guten Basisprüfungsergebnissen. Anscheinend können anfängliche inhaltliche Defizite (gemessen an den Studieninhalten) durch entsprechende Leistungsbereitschaft und -fähigkeit bis zur Basisprüfung ausgeglichen werden.

Quelle: ETH Life

EVAMAR II (November 2008)

Der Spitzenwert für die Maturandinnen und Maturanden des SPF "Alte Sprachen" im Vergleich zu jenen des SPF "Moderne Sprachen", die beim Erstsprachtest lediglich eine mittlere Rangierung erreichten, überrascht jedoch teilweise. Auch für weitere Differenzen in einigen Kompetenzbereichen gibt es keine Systemerklärungen. Die Gruppe des SPF "Alte Sprachen" hat unter dem Aspekt der Ausgeglichenheit bzw. Ausgewogenheit der Kompetenzen (im Sinne einer allgemeinen Studierfähigkeit) am besten abgeschnitten (S. 220).

Maturandinnen und Maturanden mit dem Schwerpunktfach "Alte Sprachen" (vorwiegend Latein) haben im Erstsprachtest in allen Bereichen durchschnittlich am besten, jene mit dem Schwerpunktfach "Bildnerisches Gestalten" ebenfalls in allen Bereichen und teilweise mit den Gruppen "Musik" (in den Bereichen Sprachreflexion/Wortschatz und Grammatik) sowie "Wirtschaft und Recht" (bei Allgemeinem Leseverstehen und Grammatik) am schlechtesten abgeschlossen (S. 192).

Maturandinnen und Maturanden des Schwerpunkts "Physik und Anwendungen der Mathematik" haben in allen Bereichen des Mathematiktests klar am besten, die Gruppe "Bildnerisches Gestalten" ebenfalls in allen Bereichen und teilweise zusammen mit der Gruppe "Philosophie/Pädagogik/Psychologie" (bei den Bereichen "Analytisches", "Geometrisches" und "Diverses") und dem Schwerpunkt "Musik" (im Bereich "Analytisches") am schlechtesten abgeschlossen. Das Resultat der besten Gruppe fällt erwartungsgemäss aus. Die Effektstärke zwischen dieser und der schlechtesten Gruppe ist aber ausserordentlich gross. Die Maturandinnen und Maturanden des Schwerpunkts "Alte Sprache" haben am zweitbesten abgeschnitten, noch vor jenen des Schwerpunkts "Biologie und Chemie" und jenen des Schwerpunkts "Wirtschaft und Recht" (S. 195).

Im Biologietest haben die Maturandinnen und Maturanden des Schwerpunkts "Biologie und Chemie" wiederum erwartungskonform in allen Bereichen die besten Ergebnisse erzielt. Auch in diesem Test liegen die Maturandinnen und Maturanden des Schwerpunkts "Alte Sprachen" in allen Bereichen an zweiter Stelle, noch vor jenen des anderen naturwissenschaftlichen Schwerpunkts "Physik und Anwendungen der Mathematik" (S. 198).

Quelle: Staatssekretariat für Bildung und Forschung

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