| Zeit | Ereignis |
| 58 v.Chr. | Die Helvetier, einer der mächtigsten gallischen Stämme, wanderten vor ca. 100 Jahren aus Süddeutschland in das Gebiet zwischen Alpen, Rhone, Jura und Rhein ein; nun verlassen sie die Schweiz. Nach Caesars Darstellung hatten die Helvetier im Sinn, sich in Südfrankreich (bei Bordeaux) niederzulassen. Er spricht von einer Völkerwanderung, heute geht man eher von einer von Caesars vielen Propagandalügen aus und interpretiert den "Auszug" der Helvetier als Hilfskontingent für die Gallier im Nordostfrankreich gegen den Germanen Ariovist. Caesar stoppt die Helvetier in der Schlacht bei Bibracte. Die Helvetier werden zunächst Verbündete der Römer. Noch erfolgt keine römische Besiedlung des Gebietes, ebensowenig eine konkrete politische oder militärische Kontrolle durch das Imperium Romanum. |
| 15 v.Chr. |
Grosser Germanenfeldzug der Römer unter Augustus' Stiefsöhnen Drusus und Tiberius. Die Alpenpässe werden gesichert, der Rhein wird Nordgrenze des Imperium Romanum. Legionslager in Helvetien (Vindonissa, Augusta Raurica). Kleiner Stützpunkt in Turicum |
| 100 n.Chr. |
Der Limes ist Nordgrenze des Imperium Romanum. Es ist eine kilometerlange Holzpalisade quer durch das süddeutsche Gebiet (Verbindung Rhein-Donau) Turicum verliert seine militärische Bedeutung und wird Zollstation und Handelsstädtchen. |
| 330 n.Chr. | Der Limes ist ca. 250 n.Chr. gefallen, der Rhein wieder Nordgrenze Imperium Romanum. Turicum erhält deswegen wieder militärische Bedeutung. Das Kastell auf dem Lindenhof wird wiederaufgebaut, um die Einfälle der Alamannen abzuwehren. |
| 401 n.Chr. |
Alle Truppen werden vom Rhein abgezogen, die Gebiete nördlich der Alpen aufgegeben. Die Alamannen erobern die heutige Schweiz. Turicum wird zerstört, aber von den Alamannen weiterhin besiedelt. Ende der römischen Herrschaft in der Schweiz. |











