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Latein
XXV.II.MMXIV  
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Spartacus
Spartacus (Film)

Über Spartacus' Leben vor dem Sklavenaufstand ist eigentlich fast nichts bekannt. Er stammte wahrscheinlich aus Thrakien. Wegen seines guten Körperbaus wurde er in Unteritalien (Capua) zum Gladiatoren ausgebildet.

73 v.Chr. floh er zusammen mit anderen Gladiatoren nach einem Aufstand aus der Gladiatorenschule in Capua. Rasch schlossen sich ihm weitere Sklaven an, die auf den ausgedehnten Landgütern in Süditalien Arbeit leisten mussten.

Zusammen mit dem Kelten Krixos gelang am Vesuv ein erster Sieg über die römischen Heere von Glaber und Varinius, worauf Spartacus noch mehr Zulauf hatte. Allerdings trennte sich Krixos von ihm und wurde kurz danach von den Römern vernichtend geschlagen. Spartacus hingegen besiegte die römischen Konsuln und zog noch Oberitalien, wo ihm eigentlich der Weg über die Alpen nach Gallien frei gestanden wäre. Er wandte sich dann jedoch wieder nach Süden und plünderte auf seinem Marsch das Land. Er plante, von Brundisium aus mit der Hilfe von kilikischen Seeräubern nach Griechenland überzusetzen, von wo er nach Thrakien weiterziehen wollte.

Dieser Plan misslang, und er sah sich nun erstmals einem römischen Feldherrn gegenüber, der den Aufstand nicht auf die leichte Schulter nahm. Crassus liess nämlich eine über 50 km lange Sperrmauer durch Süditalien errichten, mit der er Spartacus von weiteren Plünderungen abhalten wollte. Es gelang zwar Spartacus, diese Mauer zu durchbrechen, doch in der Entscheidungsschlacht unterlag er 71 v.Chr. in der Nähe von Tarent. In dieser Schlacht, die auch auf römischer Seite hohe Verluste forderte, fiel Spartacus und der grösste Teil seiner Mitkämpfer. Rund 6000 Sklaven, die sich Crassus ergeben hatten, wurden von diesem entlang der Via Appia zur Abschreckung ans Kreuz geschlagen.

XXV.II.MMXIV