| IV.X.MMVI | ||
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Der trojanische Krieg: Iphigenie in Aulis
Opferung der Iphigenie
Als die Griechen im Hafen von Aulis absegeln wollten, wurden ihre Schiffe von ungünstigen Winden zurückgehalten. Der Seher Kalchas nannte Agamemnon den Grund dafür: Er habe die Göttin Artemis beleidigt und müsse ihr als Strafe seine eigene Tochter Iphigenie opfern. Lange Zeit rang Agamemnon verzweifelt mit sich, bis er sich dem Befehl der Göttin beugte. Diese hatte Mitleid mit ihm und liess anstelle von Iphigenie eine Hirschkuh auf dem Altar erscheinen. Nach dem Opfer erhoben sich sogleich günstige Winde, und die Griechen segelten nach Troja. |
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